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Buchhandlung Klaus Bittner – Aktuelles

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NEUES 5PLUS MAGAZIN

Das neue 5Plus Magazin mit dem Schwerpunkt Das rote Tuch wirft einige Schlaglichter auf das Jahr 1968 und seine Folgen. Es ist im Mai 2018 erschienen.

26. MÄRZ 2018, EXPRESS, DAS KÖLN-GESPRÄCH MIT KLAUS BITTNER

Buchhändler Klaus Bittner über Literatur-Leidenschaft, das Leben auf der Ehrenstraße und seine Vorliebe für Krimis.
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NEUE BAUMWOLLTASCHE IN LIMITIERTER AUFLAGE

Wir haben eine neue Tasche. Knallrot und aus 100 % Bio-Baumwolle. In limitierter Auflage von nur 250 Stück. € 4,-

TRANSLIT 2: FELICITAS HOPPE

Ziel der TransLit Dozentur des Instituts für deutsche Sprache und Literatur I der Universität zu Köln ist eine produktive Diskussion der Frage nach den Regeln und den kreativen Prozessen, die bei der Übersetzung von Literatur in ein anderes – visuelles, akustisches oder audiovisuelles – Medium zentral sind. Zugleich geht es um das ästhetische Potenzial, das so freigesetzt wird. Dieser Band dokumentiert, wie Felicitas Hoppe, die 2016 die zweite TransLit-Dozentur innehatte, ihr literarisches Schreiben auf phantasievolle und sensible Weise mit anderen medialen Formen verbindet.

„In ihrem die Kölner TransLit eröffnenden Poetikvortrag, der in dieser Dokumentation nun erstmals abgedruckt ist, spricht Felicitas Hoppe über das Verhältnis von Mündlichkeit und Schriftlichkeit. Vor allem aber reflektiert sie Spezifika unterschiedlicher medialer Kunstformen, vor allem die der Musik und die der Bilder, des Stummfilms oder des Comics. Auf ihre Ausführungen zu Was ich auch gern könnte folgt Antje Arnolds Essay Konträr oder komplementär? Überlegungen zum Medienwechsel in „Hoppe“ und „Felicitas Hoppe sagt“, der auf das Gespräch zwischen Felicitas Hoppe, Oliver Held und Thomas Henke am zweiten TransLit-Abend aufbaut. Arnold zeigt, dass sich trotz der Besonderheiten, die mit dem Medienwechsel einhergehen, Bild und Schrift komplementär zueinander verhalten. Felicitas Hoppe sagt sei ein Kunstwerk, in dem die in Hoppe realisierte Poetik konsequent in das Medium Film transportiert werde.
Beim anschließenden, von Monika Schausten moderierten Gespräch zwischen Felicitas Hoppe und Karlheinz Koinegg handelt es sich um eine von den Beteiligten überarbeitete Version des dritten TransLit-Abends, in dessen Zentrum intertextuelle und intermediale Verarbeitungen des Nibelungenlieds standen. Was bei der Transformation dieses hochmittelalterlichen Textes in heutige Prosa (Hoppe) beziehungsweise Illustration (Koinegg) geschieht und wie beide Medien voneinander profitieren können, offenbart der Austausch zwischen Schriftstellerin und Illustrator eindringlich.
Im abschließenden Beitrag mit dem Titel Ilf und Petrows Reiseroman reloaded: Die Reise durch Amerika geht Torsten Hahn Felicitas Hoppes, Alexej Meschtschanows und Jana Müllers Reise durch die fremde Fiktion von Das eingeschossige Amerika nach, um zu zeigen, dass diese mit ihrem Weblog auf leisere, aber vielleicht auch deutlichere Weise als Jean Baudrillard in Amérique (1984) Simulation evident machen. Dabei bezieht er ebenso das Gespräch der drei KünstlerInnen am vierten und letzten TransLit-Abend mit ein wie eine unveröffentlichte Poetikvorlesung, die Hoppe im Herbst 2016 an der Universität Heidelberg gehalten hat.“

Felicitas Hoppe, geboren 1960 in Hameln, lebt als Schriftstellerin in Berlin und Leuk. Seit 1996 veröffentlicht sie Erzählungen, Romane, Kinderbücher und Feuilletons. Hoppe ist Trägerin des Georg-Büchner-Preises und reisend und vortragend rund um die Welt unterwegs.

Christof Hamann (Hrsg.), Schriftsteller und seit 2013 Professor für Neuere deutsche Literatur und Literaturdidaktik an der Universität zu Köln. Wissenschaftliche Publikationen zu literarischen Konstruktionen von Kriminalität und von Reisen, zu Beschreibungsverfahren in fiktionalen Texten, zu literarischen Migrationsphänomenen sowie zum Verhältnis von Literatur und periodischer Presse im 19. Jahrhundert.

Monika Schausten (Hrsg.), seit 2012 Professorin für Deutsche Sprache und Literatur des späten Mittelalters und der frühen Neuzeit an der Universität Köln; zuvor von 2005 bis 2012 Professorin für Ältere deutsche Literatur und Sprache an der Universität Siegen. Publikationen zur Spezifik des Mehrfacherzählens im medienhistorischen Kontext des Mittelalters, zu Identitätskonzepten des spätmittelalterlichen Romans sowie zu Farbcodierung und Tauschökonomien mittelalterlicher und frühneuzeitlicher Literatur.

TransLit2: Felicitas Hoppe
herausgegeben von Christof Hamann und Monika Schausten, Institut für deutsche Sprache und Literatur I der Universität Köln, 118 Seiten, Verlag der Buchhandlung Klaus Bittner, Köln 2018, 16,- €
ISBN 978-3-926397-31-7

CEES NOOTEBOOM – „VENEDIG – FLUIDE STADT“

Mit Fotografien von Simone Sassen . Aus dem Niederländischen von Helga van Beuningen
75 Seiten, gebunden, € 16,80

Das Buch in bibliophiler Ausstattung ist in handnummerierter und limitierter Auflage ausschließlich in den 5plus-Buchhandlungen erhältlich.

„[…] »Venezianer sind Städter mit Wellengang, Wassermenschen, Bewohner einer fluiden, amphibischen Stadt.« 1982 schreibt Cees Nooteboom erstmals einen längeren Text über Venedig, und seitdem lässt ihn diese Stadt der Löwen, der Steine und des Wassers nicht mehr los. Im Frühjahr dieses Jahres hat er wieder einige Zeit dort verbracht, und seine Erlebnisse finden ihren Niederschlag in seinem jüngsten Buch Venedig – Fluide Stadt. In Venedig, stellt Nooteboom einmal mehr fest, »ist es nicht schwer, sich zu verirren«. Gemeinsam mit seiner Frau, der Fotografin Simone Sassen, lässt er sich auf dieses Abenteuer ein, und so entdecken sie beide immer wieder aufs Neue ihre ganz eigene Lagunenstadt. Vor den allgegenwärtigen Touristenheeren finden sie Unterschlupf in stillen Kirchen und schmalen Gassen ebenso wie in dem angemieteten Apartment, dessen geheimnisvolle Nachbarn sie vor Rätsel stellen. Sie unternehmen Streifzüge in die Vergangenheit der Stadt, die über tausend Jahre lang praktisch uneinnehmbar war und um die Dogen und Päpste leidenschaftlich gekämpft haben. Sie lassen sich betören von den Kostbarkeiten in den Museen. Und sie verfolgen das Schauspiel, das die Gondolieri bieten, wenn sie ihre Fahrgäste sicher und routiniert ans Ufer befördern und dabei mit eleganter Handbewegung auf den Hut deuten, in dem das Trinkgeld abzulegen ist. Erst beim zehnten Venedig-Besuch übrigens hat Cees Nooteboom sich getraut: selbst in eine Gondel zu steigen. Ein leidenschaftlicher, undogmatischer Reisender ist er immer gewesen, und seine unvoreingenommene Neugier und Entdeckerlust zeichnen auch Venedig – Fluide Stadt aus. In Cees Nootebooms Worten, von Helga van Beuningen gewohnt vorzüglich ins Deutsche übertragen, und den Fotos von Simone Sassen ist eine der schönsten Städte der Welt neu zu entdecken.“
Julia Ketterer: „Reisen ist etwas, das man lernen muss. Ein großer Autor und Reisender in Venedig“
Aus dem neuen 5-Plus Magazin, das im Oktober 2017 erscheinen wird

Cees Nooteboom, geboren 1933 in Den Haag, lebt in Amsterdam und auf Menorca. Sein Werk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. dem Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung 2010 und dem Prijs der Nederlandse Letteren 2009. Im Suhrkamp Verlag erschienen zuletzt Band 10 seiner Gesammelten Werke (2017), 533 Tage. Berichte von der Insel (2016) und der Gedichtband Licht überall (2013).

Simone Sassen, geboren 1952 in Roermond, arbeitete nach dem Studium der Geschichte im Museum Amstelkring in Amsterdam. Seit 1982 bereist sie als Fotografin zusammen mit Cees Nooteboom die Welt. Sie stellte u. a. in Rotterdam und Bukarest (Goethe Institut, 1991), Madrid (Círculo de Bellas Artes, 2005/2006), Berlin (Landesvertretung Nordrhein-Westfalen, 2008) und Ljubljana (Galerija Fotografija, 2016) aus. Zuletzt veröffentlichte sie, gemeinsam mit Cees Nooteboom, Tumbas (2007), Ultima Thule (2008) und Saigoku (2013).

Helga van Breuningen ist die Übersetzerin u. a. von A. F. Th. Van der Heijden, Marcel Möring, Magriet de Moor und Cees Nooteboom und wurde für ihr Arbeit mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter dem Martinus-Nijhoff-Preis, dem Kunstpreis des Landes Schleswig-Holstein, dem Helmut-M.-Braem-Preis und dem Else-Otten-Preis.
Wir danken dem Suhrkamp Verlag für seine Unterstützung.

DEUTSCHER BUCHHANDLUNGSPREIS 2017 IN DER KATEGORIE „HERVORRAGENDE BUCHHANDLUNGEN“

Am 31. August hat Prof. Monika Grütters MdB, Staatsministerin für Kultur und Medien, zum dritten Mal der Deutsche Buchhandlungspreis verliehen. Wir sind in der Kategorie „hervorragende Buchhandlungen“ ausgezeichnet worden. Unsere Freude ist groß!

Hier finden Sie die Laudatio von Alfred Böttger, Buchhändler aus Bonn, im Wortlaut.

(© Fotos: Nico Herzog)

LIK04: LOKALSEITEN. JÜRGEN BECKER – BAND 4 DER SCHRIFTENREIHE IST ANLÄSSLICH DES 85. GEBURTSTAGS DES KÖLNER AUTORS ERSCHIENEN

Köln ist eine Stadt, „die in ihrer Widersprüchlichkeit genügend Reize für einen Künstler hat. Es ist für meine Bücher wichtig, daß sie gerade hier entstanden sind“. Diese Aussage Jürgen Beckers bildet die Basis für die Entstehung des 4. Bandes der Schriftenreihe „lik“, denn wie kaum ein anderer seiner Kölner Schriftstellerkollegen oder -kolleginnen, hat sich Becker mit dem Ort seiner Herkunft und seiner Wirkungsstätte literarisch auseinandergesetzt. Köln und vor allem die Ränder und Umgebungen der Stadt, die Kölner Bucht, markieren größtenteils die Eckpunkte seines Schreibprozesses. Wie in einem Steinbruch findet der Autor hier sein Material, das er bearbeitet, dreht und wendet, immer wieder neu betrachtet, variantenreich modelliert und auf seine Tauglichkeit hin untersucht. Auf diese Art und Weise entstehen außergewöhnliche, sehr eigene Prosaarbeiten und Gedichte, die einerseits im Humus des vertrauten Terrains verwurzelt sind, andererseits aber weit über den Horizont des Lokalen hinausweisen.
Neben einigen Gedichten, die sich thematisch in die Kölner Bucht verorten lassen, stehen die beiden wichtigen Reden Kunst und Gesellschaft (1968), in der sich Becker explizit für die Freiheit der Kunst aussprach, sowie die erstmals publizierte Rede zur Verleihung des Heinrich-Böll-Preises (1995). Rezensionen über Fotografie und Texte in denen sich Becker mit Aspekten der bildenden Kunst auseinandersetzt, zeigen die Vielseitigkeit seines literarischen Schaffens.

Jürgen Becker, geboren 1932 in Köln, lebt, nach zahlreichen Ortswechseln, in Köln und in Odenthal im Bergischen Land. Für sein Werk hat er zahlreiche Ehrungen und Auszeichnungen erhalten. 2014 wurde ihm der Georg-Büchner-Preis zuerkannt. Jürgen Becker ist Mitglied der Akademie der Künste Berlin und der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.

Die Schriftenreihe „Literatur in Köln“ gewährt Einblick in die Schätze des „Lik“-Archivs und des Heinrich-Böll-Archivs der Kölner Stadtbibliothek. Beide Literaturarchive dokumentieren seit vielen Jahren die Kölner Schriftsteller-Szene und bewahren das „literarische Gedächtnis“ Kölns. Zahlreiche international bedeutende Schriftsteller wie Jürgen Becker, Hans Bender, Heinrich Böll, Rolf Dieter Brinkmann, Hilde Domin, Irmgard Keun und Dieter Wellershoff sind hier vertreten.
Dr. Gabriele Ewenz, Leiterin der Archive, betreut die Schriftenreihe.

lik04: Lokalseiten. Jürgen Becker
herausgegeben von der Stadtbibliothek Köln, ausgewählt, zusammengestellt und bearbeitet von Gabriele Ewenz, Verlag der Buchhandlung Klaus Bittner, Köln 2017, 93 Seiten, € 16,80
ISBN 978-3-926397-30-0

UNSER ONLINE-SHOP IST SEIT DEM 1. JULI FÜR SIE TAG UND NACHT GEÖFFNET

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