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Schulden. Die ersten 5000 Jahre.

Dienstag, 22. Mai 2012 um 20 Uhr


 

 

in der Stadtbibliothek Köln

 

 


Moderation: Ralph Bollmann
Eine Veranstaltung auf Englisch und Deutsch

Eintritt: 8,-€ / ermäßigt : 6,-€

 

 


Ein ebenso radikaler wie befreiender Blick auf die Wurzeln unserer Schuldenkrise
Seit der Erfindung des Kredits vor 5000 Jahren treibt das Versprechen auf Rückzahlung Menschen in die Sklaverei. Die Geschichte der Menschheit erzählt David Graeber als eine Geschichte der Schulden: eines moralischen Prinzips, das nur die Macht der Herrschenden stützt. Damit durchbricht er die Logik des Kapitalismus und befreit unser Denken vom Primat der Ökonomie.

Graeber sprengt die moralischen Fesseln, die uns auf das Prinzip der Schulden verpflichten. Denn diese Moral ist eine Waffe in der Hand der Mächtigen. Die weltweite Schuldenwirtschaft ist eine Bankrotterklärung der Ökonomie. Der Autor enttarnt Geld- und Kredittheorien als Mythen, die die Ökonomisierung aller sozialen Beziehungen vorantreiben.
Im Kern ist dieses Buch ein hohes Lied auf die Freiheit: Das sumerische Wort "amargi", das Synonym für Schuldenfreiheit, ist Graeber zufolge das erste Wort für Freiheit in menschlicher Sprache überhaupt.
David Graeber ist einer der Begründer der Occupy-Bewegung.
Ralph Bollmann, geboren 1969, studierte Neuere Geschichte, Politik und Öffentliches Recht in Tübingen, Bologna und an der Humboldt-Universität Berlin. Er ist Absolvent der Deutschen Journalistenschule in München. Ab 2002 leitete er das Inlandsressort der "taz" in Berlin, seit 2011 ist er  Korrespondent für Wirtschaftspolitik der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

Eine gemeinschaftliche Veranstaltung der Buchhandlung Klaus Bittner und der Stadtbibliothek Köln in Zusammenarbeit mit dem Klett-Cotta Verlag