VERLAG

„Ich muß gestehen, ich habe viele Bücher gelesen. Wenn ich nicht mehr sein werde, werden sich alle diese Bände unmerklich verändern: größer die Ränder, kraftloser die Gedanken. Ja, ich habe mit zu vielen Menschen gesprochen, das setzt mich heute in Erstaunen. Jeder einzelne war ein ganzes Volk für mich gewesen...“

Maurice Blanchot, Der Wahnsinn des Tages.

2018

Odilo Weber – Täuschung

Verlag der Buchhandlung Klaus Bittner, 112 Seiten, Köln 2018, € 14,-
ISBN 978-3-926397-35-5

„Die Bilder kamen auf ihn zu: er sah das untergehende Abendlicht von Bogota und das ununterbrochene, millionenfach von Lichtern erleuchtete Chongping. Er atmete den Gestank im Ganges treibender Leichen und den durch Autoabgase sich verdichtenden Nebel von Islamabad. Er spürte das Messer an seiner Kehle in Detroit und den Sturz aus drei Metern Höhe in Buenos Aires. Er schnappte nach Luft, wie ein an Land geworfener Fisch. Für einen Augenblick schien sein Körper in Flammen aufzugehen, um dann wie die gefrorene Oberfläche des Baikalsees im Winter zu vereisen. Unter der Schädeldecke ein Flirren und Gesäusel. Die Erschütterungen nahmen zu, bis zur völligen Erschöpfung. Dieses Zimmer enthüllte ihn. Häutete ihn, wie eine Schlange sich häutet. Am nächsten Morgen stand Lukas auf seinem Balkon, blickte auf diese Stadt und in ein in jede Richtung mögliches Leben.“

Odilo Weber, aufgewachsen in einem Dorf nahe der holländischen Grenze, arbeitet als Autor und bildender Künstler in Köln und Triest.

 

hbp 02: Ilija Trojanow. Heinrich-Böll-Preis 2017

herausgegeben von der Stadtbibliothek Köln, ausgewählt, zusammengestellt und bearbeitet von Gabriele Ewenz, Verlag der Buchhandlung Klaus Bittner, Köln 2018, € 10,-
ISBN 978-3-926397-36-2

Im Rahmen der Schriftenreihe des Heinrich-Böll-Archivs und des LiK-Archivs ist eine Publikation erschienen, die die Verleihung des Heinrich-Böll-Preises an Ilija Trojanow dokumentiert. Der Preis wurde am 24. November 2017 im Historischen Rathaus von Oberbürgermeisterin Henriette Reker überreicht. Trojanow zählt zu den international bekanntesten deutschsprachigen Schriftstellern, kaum ein anderer Autor setzt das politische Engagement von Heinrich Böll so konsequent und literarisch ambitioniert fort wie er, so begründete die Jury die Ihre Entscheidung.
Der Heinrich-Böll-Preis ist eine der höchsten und renommiertesten Auszeichnungen der Stadt Köln. Im Gedenken an einen der bedeutendsten Söhne der Rheinmetropole und den Literaturnobelpreisträger Heinrich Böll, vergibt die Stadt seit 1985 den nach ihm benannten Ehrenpreis für herausragende schriftstellerische Leistungen der deutschsprachigen Literatur. Dieses Ereignis wird international mit großer Aufmerksamkeit wahrgenommen. 2017 jährte sich auch der Geburtstag Heinrich Bölls zum 100. Mal; die Preisverleihung an Ilija Trojanow war einer der zahlreichen Höhepunkte im städtischen Veranstaltungsprogramm zu Ehren des Kölner Ehrenbürgers.

Ilija Trojanow, Schriftsteller, Übersetzer und Verleger, wurde 1965 in Bulgarien geboren. 1971 flohen seine Eltern mit ihm über Jugoslawien und Italien nach Deutschland, wo sie in München politisches Asyl erhielten. Ein Jahr später zog die Familie nach Kenia. Von 1972 bis 1984 lebte Trojanow in Nairobi – unterbrochen von einem dreijährigen Aufenthalt in Deutschland. Von 1984 bis 1989 studierte er Jura, Ethnologie und Havarie an der Maximilians-Universität in München. 1989 gründete er den Marino Verlag, der sich auf afrikanische Literatur spezialisierte. Anfang der neunziger Jahre durchreiste Trojanow Afrika. Aus dieser Zeit stammt sein erstes Buch »In Afrika. Mythos und Alltag Ostafrikas« (1993). 1998 übersiedelte er nach Bombay. 2001 unternahm er einen dreimonatigen Fußmarsch durch Tansania auf den Spuren des englischen Entdeckers und Orientalisten Sir Richard Francis Burton (1821-1890). 2006 erschien sein Roman »Der Weltensammler«, der den Preis der Leipziger Buchmesse gewann. 2017 schien der Essay »Nach der Flucht«, in dem Trojanow von seinen eigenen Prägungen als Geflüchteter erzählt. Trojanow war Gastprofessor an mehreren Universitäten und wurde mit verschiedenen Literaturpreisen ausgezeichnet, darunter dem Berliner Literaturpreis (2007) und dem Carl-Amery-Literaturpreis (2011).

 

TransLIT2: Felicitas Hoppe

herausgegeben von Christof Hamann und Monika Schausten, Institut für deutsche Sprache und Literatur I der Universität Köln, 118 Seiten, Verlag der Buchhandlung Klaus Bittner, Köln 2018, 16,- €
ISBN 978-3-926397-31-7

Ziel der TransLit Dozentur des Instituts für deutsche Sprache und Literatur I der Universität zu Köln ist eine produktive Diskussion der Frage nach den Regeln und den kreativen Prozessen, die bei der Übersetzung von Literatur in ein anderes – visuelles, akustisches oder audiovisuelles – Medium zentral sind. Zugleich geht es um das ästhetische Potenzial, das so freigesetzt wird. Dieser Band dokumentiert, wie Felicitas Hoppe, die 2016 die zweite TransLit-Dozentur innehatte, ihr literarisches Schreiben auf phantasievolle und sensible Weise mit anderen medialen Formen verbindet.

„In ihrem die Kölner TransLit eröffnenden Poetikvortrag, der in dieser Dokumentation nun erstmals abgedruckt ist, spricht Felicitas Hoppe über das Verhältnis von Mündlichkeit und Schriftlichkeit. Vor allem aber reflektiert sie Spezifika unterschiedlicher medialer Kunstformen, vor allem die der Musik und die der Bilder, des Stummfilms oder des Comics. Auf ihre Ausführungen zu Was ich auch gern könnte folgt Antje Arnolds Essay Konträr oder komplementär? Überlegungen zum Medienwechsel in „Hoppe“ und „Felicitas Hoppe sagt“, der auf das Gespräch zwischen Felicitas Hoppe, Oliver Held und Thomas Henke am zweiten TransLit-Abend aufbaut. Arnold zeigt, dass sich trotz der Besonderheiten, die mit dem Medienwechsel einhergehen, Bild und Schrift komplementär zueinander verhalten. Felicitas Hoppe sagt sei ein Kunstwerk, in dem die in Hoppe realisierte Poetik konsequent in das Medium Film transportiert werde.
Beim anschließenden, von Monika Schausten moderierten Gespräch zwischen Felicitas Hoppe und Karlheinz Koinegg handelt es sich um eine von den Beteiligten überarbeitete Version des dritten TransLit-Abends, in dessen Zentrum intertextuelle und intermediale Verarbeitungen des Nibelungenlieds standen. Was bei der Transformation dieses hochmittelalterlichen Textes in heutige Prosa (Hoppe) beziehungsweise Illustration (Koinegg) geschieht und wie beide Medien voneinander profitieren können, offenbart der Austausch zwischen Schriftstellerin und Illustrator eindringlich.
Im abschließenden Beitrag mit dem Titel Ilf und Petrows Reiseroman reloaded: Die Reise durch Amerika geht Torsten Hahn Felicitas Hoppes, Alexej Meschtschanows und Jana Müllers Reise durch die fremde Fiktion von Das eingeschossige Amerika nach, um zu zeigen, dass diese mit ihrem Weblog auf leisere, aber vielleicht auch deutlichere Weise als Jean Baudrillard in Amérique (1984) Simulation evident machen. Dabei bezieht er ebenso das Gespräch der drei KünstlerInnen am vierten und letzten TransLit-Abend mit ein wie eine unveröffentlichte Poetikvorlesung, die Hoppe im Herbst 2016 an der Universität Heidelberg gehalten hat.“

Felicitas Hoppe, geboren 1960 in Hameln, lebt als Schriftstellerin in Berlin und Leuk. Seit 1996 veröffentlicht sie Erzählungen, Romane, Kinderbücher und Feuilletons. Hoppe ist Trägerin des Georg-Büchner-Preises und reisend und vortragend rund um die Welt unterwegs.

Christof Hamann (Hrsg.), Schriftsteller und seit 2013 Professor für Neuere deutsche Literatur und Literaturdidaktik an der Universität zu Köln. Wissenschaftliche Publikationen zu literarischen Konstruktionen von Kriminalität und von Reisen, zu Beschreibungsverfahren in fiktionalen Texten, zu literarischen Migrationsphänomenen sowie zum Verhältnis von Literatur und periodischer Presse im 19. Jahrhundert.

Monika Schausten (Hrsg.), seit 2012 Professorin für Deutsche Sprache und Literatur des späten Mittelalters und der frühen Neuzeit an der Universität Köln; zuvor von 2005 bis 2012 Professorin für Ältere deutsche Literatur und Sprache an der Universität Siegen. Publikationen zur Spezifik des Mehrfacherzählens im medienhistorischen Kontext des Mittelalters, zu Identitätskonzepten des spätmittelalterlichen Romans sowie zu Farbcodierung und Tauschökonomien mittelalterlicher und frühneuzeitlicher Literatur.

 

Andreas Voßkuhle – Die Idee der Europäischen Wertegemeinschaft

Thyssen Lectures in Griechenland 2017, 127 Seiten, Verlag der Buchhandlung Klaus Bittner 2018, € 10,-
ISBN 978-3-926397-34-8

Die Fritz Thyssen Stiftung setzt mit den Thyssen Lectures eine Tradition fort, die sie beginnend 1979 nach Stationen in Deutschland auch an einer Reihe von Universitäten in Tschechien, Israel, der Russischen Republik und zuletzt in der Türkei initiiert hat. Die Reihe in Griechenlandwird über einen Zeitraum von vier Jahren unter der Leitung von Prof. Vassilios Skouris, dem ehemaligen Präsidenten des Europäischen Gerichtshofs u. jetzigen Direktor des Zentrum für Europäisches und Internationales Wirtschaftsrecht (CIEEL), organisiert und ist dem Rahmenthema „Die EU als Europäische Rechts- u. Wertegemeinschaft“ gewidmet. Die Berufung auf die europäische Wertegemeinschaft war viele Jahrzehnte eine beruhigende façon de parler. Angesichts der politischen Entwicklungen in einigen Mitgliedstaaten der EU in den letzten Jahren hat sich die Situation grundlegend verändert. Wir sind auf einmal herausgefordert, Farbe zu bekennen und deutlich zu machen, was uns diese Wertegemeinschaft, die offensichtlich mehr sein will als eine reine Rechtsgemeinschaft, tatsächlich bedeutet, was sie ausmacht und ob und wie wir sie verteidigen wollen.
Im Rahmen der Thyssen Lecture bemüht sich Andreas Voßkuhle einige Antworten auf diese zentralen Fragen zu geben. Der Text ist in Deutsch, Englisch und Neu-Griechisch.

Andreas Voßkuhle (geb. 1963 in Detmold) ist ein deutscher Rechtswissenschaftler und nach 2008 erfolgter Ernennung zum Richter am Bundesverfassungsgericht seit 2010 auch dessen Präsident.

 

2017

lik04: Lokalseiten. Jürgen Becker

herausgegeben von der Stadtbibliothek Köln, ausgewählt, zusammengestellt und bearbeitet von Gabriele Ewenz, Verlag der Buchhandlung Klaus Bittner, Köln 2017, 93 Seiten, € 16,80
ISBN 978-3-926397-30-0

Der 4. Band der Schriftenreihe „lik“ erscheint anlässlich des 85. Geburtstages des Kölner Autors Jürgen Becker.

Köln ist eine Stadt, „die in ihrer Widersprüchlichkeit genügend Reize für einen Künstler hat. Es ist für meine Bücher wichtig, daß sie gerade hier entstanden sind“. Diese Aussage Jürgen Beckers bildet die Basis für die Entstehung des 4. Bandes der Schriftenreihe „lik“, denn wie kaum ein anderer seiner Kölner Schriftstellerkollegen oder -kolleginnen, hat sich Becker mit dem Ort seiner Herkunft und seiner Wirkungsstätte literarisch auseinandergesetzt. Köln und vor allem die Ränder und Umgebungen der Stadt, die Kölner Bucht, markieren größtenteils die Eckpunkte seines Schreibprozesses. Wie in einem Steinbruch findet der Autor hier sein Material, das er bearbeitet, dreht und wendet, immer wieder neu betrachtet, variantenreich modelliert und auf seine Tauglichkeit hin untersucht. Auf diese Art und Weise entstehen außergewöhnliche, sehr eigene Prosaarbeiten und Gedichte, die einerseits im Humus des vertrauten Terrains verwurzelt sind, andererseits aber weit über den Horizont des Lokalen hinausweisen.
Neben einigen Gedichten, die sich thematisch in die Kölner Bucht verorten lassen, stehen die beiden wichtigen Reden Kunst und Gesellschaft (1968), in der sich Becker explizit für die Freiheit der Kunst aussprach, sowie die erstmals publizierte Rede zur Verleihung des Heinrich-Böll-Preises (1995). Rezensionen über Fotografie und Texte in denen sich Becker mit Aspekten der bildenden Kunst auseinandersetzt, zeigen die Vielseitigkeit seines literarischen Schaffens.

Jürgen Becker, geboren 1932 in Köln, lebt, nach zahlreichen Ortswechseln, in Köln und in Odenthal im Bergischen Land. Für sein Werk hat er zahlreiche Ehrungen und Auszeichnungen erhalten. 2014 wurde ihm der Georg-Büchner-Preis zuerkannt. Jürgen Becker ist Mitglied der Akademie der Künste Berlin und der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.

Die Schriftenreihe „Literatur in Köln“ gewährt Einblick in die Schätze des „Lik“-Archivs und des Heinrich-Böll-Archivs der Kölner Stadtbibliothek. Beide Literaturarchive dokumentieren seit vielen Jahren die Kölner Schriftsteller-Szene und bewahren das „literarische Gedächtnis“ Kölns. Zahlreiche international bedeutende Schriftsteller wie Jürgen Becker, Hans Bender, Heinrich Böll, Rolf Dieter Brinkmann, Hilde Domin, Irmgard Keun und Dieter Wellershoff sind hier vertreten.
Dr. Gabriele Ewenz, Leiterin der Archive, betreut die Schriftenreihe. Sie erscheint im Verlag der Buchhandlung Klaus Bittner.

 

2016

TransLit1: Marcel Beyer

herausgegeben von Christof Hamann und Torsten Hahn, Institut für deutsche Sprache und Literatur I der Universität Köln, Verlag der Buchhandlung Klaus Bittner, Köln 2016, 18,- €
ISBN 978-3-926397-28-7

TransLIT ist eine neue Poetikdozentur, die seit dem Wintersemester 2015/16 einmal jährlich am Institut für deutsche Sprache und Literatur I der Universität zu Köln durchgeführt wird. Dem Institut geht es mit der TransLIT-Dozentur um eine produktive Diskussion darüber, wie Literatur in ein anderes Medium, sei es visuell oder akustisch, übersetzt werden kann. Das literarische Werk Marcel Beyers, der die erste TransLIT Dozentur innehatte, bietet wie kaum ein Werk in der Gegenwartsliteratur Möglichkeiten und Formen einer (inter)medialen Transformation von Literatur. Die vorliegende Dokumentation enthält den Poetikvortrag Marcel Beyers und seine drei redigierten Gespräche mit der Comiczeichnerin Ulli, Lust, dem Komponisten Enno Poppe und der Hörspielregisseurin Iris Drögekamp. Sie schließt mit der Einführung in das Werk Marcel Beyers von Maximilian Mengeringhaus, die er am ersten Abend von Beyers TransLIT-Professur vorgetragen hat und die insofern mit Beyers Poetikvortrag korrespondiert, als hier wie dort die Offenheit lyrischen Sprechens reflektiert wird.

 

Herta Müller. Heinrich-Böll-Preis 2015

herausgegeben von der Stadtbibliothek Köln, ausgewählt, zusammengestellt und bearbeitet von Gabriele Ewenz, Verlag der Buchhandlung Klaus Bittner, Köln 2016, € 10,-
ISBN 978-3-926397-27-0

Die Stadtbibliothek Köln nahm die Verleihung des Heinrich-Böll-Preises 2015 an die Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller zum Anlass für eine erstmalige Dokumentation dieses bedeutenden Preises. Zukünftig wird die Verleihung im Rahmen der Schriftenreihe des Literatur-in-Köln-Archivs (LiK) und des Heinrich-Böll-Archivs der Stadtbibliothek erscheinen. Das Kulturamt der Stadt Köln unterstützt die repräsentative Publikation.

Der Heinrich-Böll-Preis ist die höchste und renommierteste Auszeichnung, die von der Stadt Köln vergeben wird. Im Gedenken an den Kölner Ehrenbürger und Literaturnobelpreisträger Heinrich Böll, verleiht die Stadt seit 1985 den nach ihm benannten Preis für herausragende schriftstellerische Leistungen der deutschsprachigen Literatur.

Die Publikation über die Verleihung an Herta Müller beinhaltet neben den Reden von Oberbürgermeisterin Henriette Reker, Prof. Dr. Friedmar Apel und Herta Müller, die gekürzte Fassung eines Gesprächs, das Herta Müller und Ernest Wichner am Vortag der offiziellen Preisverleihung in der Kölner Zentralbibliothek führten. Einfühlsam erzählt die Autorin über ihre literarischen Anfänge in Rumänien und über das Leben in der Diktatur, darüber hinaus gewährt sie Einblick in den Schreibprozess. Bereichert wird der Band durch Gedicht-Collagen von Herta Müller, die von der Preisträgerin eigens für diese Publikation unter dem Titel Heimwehgift zusammengestellt wurden.

Die Schriftenreihe „Literatur in Köln“ gewährt Einblick in die Schätze des „Lik“-Archivs und des Heinrich-Böll-Archivs der Kölner Stadtbibliothek. Beide Literaturarchive dokumentieren seit vielen Jahren die Kölner Schriftsteller-Szene und bewahren das „literarische Gedächtnis“ Kölns. Betreut wird die Reihe von Dr. Gabriele Ewenz, der Leiterin der Archive.
Die Publikation Herta Müller. Heinrich-Böll-Preis 2015 ist ab sofort im Buchhandel erhältlich.

 

2015

lik03: Die ungeheure Vielfalt der Welt festhalten. Dieter Wellershoff

herausgegeben von der Stadtbibliothek Köln, ausgewählt, zusammengestellt und bearbeitet von Gabriele Ewenz und Werner Jung, Verlag der Buchhandlung Klaus Bittner, Köln 2015, € 16,80
ISBN 978-3-926397-24-9

Anlass für den dritten Band der Schriftenreihe „lik“ ist der 90. Geburtstag des Kölner Autors Dieter Wellershoff am 3. November, der dem Literatur-in-Köln-Archiv seit der Gründung in den 1970er Jahren tief verbunden ist.

Neben einem Werkgespräch zum Thema Raum und Literatur, das Dr. Gabriele Ewenz und Prof. Dr. Werner Jung mit dem Autor führten, präsentiert der Band ›Trouvaillen‹, aus mehr als fünfzig Jahren. Es sind Text- und Bildfundstücke der besonderen Art, die faszinierende und erhellende Einblicke in den Schreibprozess gewähren und weitere unbekannte Facetten im Werk des Autors erkennbar machen. Die Publikation breitet nahezu alle literarischen wie auch journalistischen Formen des Schreibens vor dem Auge der Leser und Leserinnen aus: neben frühen Glossen, kleineren wissenschaftsjournalistischen Essays, Kommentaren und Rezensionen noch aus der Studienzeit, stehen frühe Gedichte. Neben einem Entwurf zu einem Filmtreatment, sind schließlich ästhetisch-poetologische Texte neu zu entdecken, die nicht nur Fragen des eigenen künstlerisch-literarischen Selbstverständnisses betreffen, sondern auch grundsätzliche Reflexionen über moderne und postmoderne Kunst formulieren. Bemerkenswert sind das breite Spektrum und die Experimentierfreude, die sich insbesondere in den kalligraphischen Texten artikuliert, die Wellershoff zwischen 1961 und 1964 schrieb. Ebenso verhält es sich mit weitgehend unbekannten Fotografien des Autors, die Ende der 1970er Jahre entstanden und hier den Texten gegenüberstehen.
Die Schriftenreihe „Literatur in Köln“ gewährt Einblick in die Schätze des „Lik“-Archivs und des Heinrich-Böll-Archivs der Kölner Stadtbibliothek. Beide Literaturarchive dokumentieren seit vielen Jahren die Kölner Schriftsteller-Szene und bewahren das „literarische Gedächtnis“ Kölns. Zahlreiche international bedeutende Schriftsteller wie Jürgen Becker, Hans Bender, Heinrich Böll, Rolf Dieter Brinkmann, Hilde Domin, Irmgard Keun und Dieter Wellershoff sind hier vertreten.

Dr. Gabriele Ewenz, Leiterin der Archive, betreut die neue Schriftenreihe.
Sie erscheint im Verlag der Buchhandlung Klaus Bittner Köln.

 

KLING -UNGELÖSCHT

(Hrsg.) Boscher Theodor, Spurensicherung einer Lesung / Performance von Thomas Kling, DVD Edition mit begleitendem Booklet, Verlag der Buchhandlung Klaus Bittner, Köln 2015, € 45,00
ISBN: 978-3-926397-25-6

Zum ersten Mal lässt sich eine Performance des Schriftstellers Thomas Kling (1957 – 2005) hautnah auf DVD erleben. kling ungelöscht heißt die DVD-Edition mit begleitendem Booklet und Texten von Friederike Mayröcker, Marcel Beyer, Udo Kittelmann und Hubert Winkels, sowie Originaldokumenten und Fotos von Thomas Kling – herausgegeben von dem Künstler Boscher Theodor.
Thomas Kling war ein Sprachsammler und – erneuerer. Er selbst bezeichnete sich als „Dichter und Sprachinstallatör“. Gerade seine frühen Performances legen Zeugnis davon ab wie radikal und hochsensibel Thomas Kling zu Werk ging. So schrieb die österreichische Schriftstellerin Friederike Mayröcker (geb. 1924) im Jahr 1993 über den von ihr bewunderten jüngeren Dichter: „Ein Lichtzerhacker, ein Hirnstrudel, ein Autopilot dieser Dichter!, sein hinreißender Argot, dieser den Atem verschlagende glamour-drive (…).“
Boscher Theodor war 1989 bei einer frühen Lesung vom Thomas Kling im Kontext von Martin Gostners künstlerischer Arbeit Effi Briest im Klapperhof in Köln live dabei. Er ahnte schon damals, dass er einem unvergesslichen Ereignis beiwohnt und nahm die Mühen auf sich, es mit zwei Kameras auf sendefähigem Material zu filmen. So erleben wir Thomas Kling wie er – impulsiv und gekonnt – rund 20 Minuten aus handgeschriebenen Manuskripten und seinem damals gerade bei Suhrkamp erschienenen Buch Geschmacksverstärker liest.
„Ein Fundstück erster Güte“ bemerkte der Literaturkritiker Hubert Winkels, einem großen deutschen Lyriker zum 10. Todesjahr gewidmet. Die hochwertige DVD-Edition erscheint in einer exklusiven Auflage von 300 Exemplaren und ermöglicht Interessierten wie Kennern einen direkten, emotionalen und einmaligen Zugang zur performativen Kraft eines Thomas Kling.

 

lik 02: Jedes Buch hat ein Gesicht. Heinrich Böll, Heinz Friedrich und Celestino Piatti

herausgegeben von der Stadtbibliothek Köln, ausgewählt, zusammengestellt und bearbeitet von Gabriele Ewenz, Verlag der Buchhandlung Klaus Bittner, Köln 2015, € 16,80
ISBN 978-3-926397-23-2

Aus Anlass des 30. Todestages (16. Juli 1985) von Heinrich Böll präsentiert das Heinrich-Böll-Archiv den zweiten Band der Schriftenreihe „lik“, in der die Konstellationen zwischen graphischer Bucheinbandgestaltung und literarischem Text ins Zentrum gestellt werden.

Der Schweizer Graphiker Celestino Piatti (1922-2007) arbeitete über 30 Jahre für den „Deutschen Taschenbuch Verlag“ (dtv), in dem bis heute das Werk Heinrich Bölls als Taschenbuchlizenz verlegt wird. Als 1961 dtv als Zusammenschluss von elf Verlagen in München gegründet wurde, ahnte wohl keiner der beteiligten Gesellschafter, dass sich das graphische Konzept Piattis als so erfolgreich erweisen würde. Aufsehen erregte vor allem die Schlichtheit des weißen Bildhintergrundes, auf dem eine Graphik des Gestalters positioniert wurde.

Bölls „Irisches Tagebuch“, das bis heute die Nummer eins auf dem Buchrücken trägt, bildete den Auftakt zum ersten Verlagsprogramm. Heinrich Böll wurde in den darauffolgenden Jahren einer der wichtigsten und verkaufsträchtigsten deutschsprachigen Autoren des Verlags. Die Publikation visualisiert Piattis Gestaltungsvielfalt am Beispiel der mehr als 70 Bücher von Heinrich Böll, denen der Schweizer Künstler während seiner langen Schaffensperiode im dtv ein Gesicht gab. Darüber hinaus wird die freundschaftliche Verbundenheit zwischen dem damaligen Verleger Heinz Friedrich und dem Autor dokumentiert.

Die Schriftenreihe „lik“ gewährt Einblick in die Schätze des Literatur-in-Köln-Archivs (LiK) und des Heinrich-Böll-Archivs der Kölner Stadtbibliothek. Die beiden einzigartigen Literaturarchive dokumentieren seit vielen Jahren das facettenreiche literarische Leben und bewahren das „literarische Gedächtnis“ der Stadt Köln. Zahlreiche international bedeutende Schriftsteller wie Jürgen Becker, Hans Bender, Heinrich Böll, Rolf Dieter Brinkmann, Hilde Domin, Irmgard Keun und Dieter Wellershoff sind hier vertreten. Der erste Band widmete sich einem der bedeutendsten Kölner Autoren und Herausgeber, Hans Bender, der am 28. Mai 2015 im Alter von 95 Jahren in Köln verstarb. Maßgeblich war Bender am Entstehen des Bandes beteiligt.

Dr. Gabriele Ewenz, Leiterin der Archive, betreut die neue Schriftenreihe.

2014

ELIOT WEINBERGER – VOGELGEISTER

Aus dem Amerikanischen von Beatrice Faßbender
Verlag der Buchhandlung Klaus Bittner, 44 Seiten, 15 farbige Abbildungen, € 28,00
ISBN: 978-3-926397-18-8

Egal, welchem Thema sich der US-amerikanische Autor Eliot Weinberger widmet, die Leser seiner Essays sind beglückt und erstaunt über seine »Wunderwerke« (Susanne Mayer in DIE ZEIT). Auf unvergleichlich poetische und elegante Art breitet er seine Berichte von fremden und vergangenen Kulturen vor uns aus und lässt uns die Welt durch seine Augen neu erfahren. Wer seine Texte kennt, weiß, dass Tiere dabei oft eine ganz besondere Rolle spielen, seien es Nacktmulle oder Hunde, Nashörner, Esel, Kamele oder Wildschweine. Und nun Vögel. Vogelgeister ist vielleicht einer seiner betörendsten Essays, entstanden in Zusammenarbeit mit dem Maori-Künstler Shane Cotton. Inspiriert von dessen düster-dramatischen Gemälden beschwört Weinberger die alten Namen neuseeländischer Vögel (viele von ihnen heute ausgestorben) und die Maori-Mythen, in denen sie fortleben. Formal einem Gedicht dabei näher als einem klassischen Essay, stellt dieser Text selbst eine Art Anrufung dar, eine elegische Feier der Schönheit der Schöpfung, der Sprache und der Kultur – und des menschlichen Geistes, in Einklang mit der Natur, wie er in unserer zivilisierten westlichen Welt selten geworden ist.
Als ich diesen Text das erste Mal gelesen habe, war ich so aufgewühlt und fasziniert, dass ich sofort Beatrice Faßbender angerufen habe, mit der Bitte, daraus ein Buch machen zu dürfen. Sie war begeistert, Eliot fand das klasse und here we are.

Eliot Weinberger, geboren 1949 in New York, ist Essayist und Übersetzer der Werke von Octavio Paz, Vicente Huidobro, Bei Dao und anderen. Für seine Edition der Selected Non Fictions von Jorge Luis Borges erhielt er den National Book Critics Award. 1992 wurde er für seinen Beitrag zur Förderung hispanischer Literatur in den USA zum ersten Preisträger des PEN/Kolovakos Awards ernannt. 2000 verlieh ihm die mexikanische Regierung als erstem Nordamerikaner überhaupt den höchsten mexikanischen Staatspreis, den Azteken-Adler. Auf Deutsch erschien 2003 der Essayband Kaskaden (Suhrkamp); in Lettre International, unter vielen anderen seiner Texte, 2005 das politische Prosapoem Was ich hörte vom Irak; im Berenberg Verlag die Essaysammlungen Das Wesentliche (2008) und Orangen! Erdnüsse! (2011).

Shane Cotton, geboren 1964 als Sohn eines Maori und einer Europäerin in Upper Hutt, Neuseeland. Er gilt als einer der bedeutendsten Künstler seines Landes, seine Werke wurden in zahlreichen Galerien und Museen in Australien und Neuseeland, aber auch in Europa gezeigt. Für seine Verdienste um die Bildende Kunst wurde ihm 2012 der New Zealand Order of Merit verliehen.

Beatrice Faßbender, geboren 1972 in Reinbek, lebt als Lektorin, Redakteurin und Übersetzerin in Berlin. Für den Berenberg Verlag übersetzte sie Gedichtbände von Jeffrey Yang und Altaf Tyrewala; 2014 erschien die von ihr herausgegebene Anthologie New York. Eine literarische Einladung (Wagenbach).

2013

Bernd Bohmeier, Was der Fall war
62 S., br., 20 x 12 cm, 9,80€
ISBN 978-3-926397-17-1

Einen Liebesbrief will der Erzähler seiner Frau schreiben, weil sie sich einen gewünscht hatte. Aber vielleicht, so überlegt er, ist es ein Trostbrief für ihn selber, denn seine Frau ist aus dem Haus im Wald, der Jagdhütte, die sie für ein Jahr gemietet hatten, nach drei Monaten verschwunden. Zwei Wochen lang hat er sie gesucht, den Ort umkreist, die Gegend durchstreift. Nun ist er ins Haus zurückgekehrt und erzählt schreibend von der äußeren und inneren Suche nach seiner Frau, nach Spuren von ihr.
Untergründig fragt die Erzählung auch nach dem Verhältnis von Sprache und Wirklichkeit: Im Schlaf hatte die Frau Wittgenstein zitiert, „Der Satz ist ein Bild der Wirklichkeit“, und am nächsten Morgen war sie verschwunden.

Bernd Bohmeier, geb., 1943, studierte Theaterwissenschaft, Germanistik und Philosophie in Mainz und Köln. Er lebt als Maler und Schriftsteller in Köln und in der Eifel.

 

Hans Bender in Köln, In der Stadt, wo Du lebst…
16,80 Euro
ISBN 978-3-926397-16-4

Erster Band einer Reihe der Literaturarchive der Stadtbibliothek

Eine neue Schriftenreihe gewährt Einblick in die Schätze des Literatur-in-Köln-Archivs (LiK) und des Heinrich-Böll-Archivs der Kölner Stadtbibliothek und ehrt mit dem ersten Band einen der bedeutendsten Kölner Autoren und Herausgeber, Hans Bender. Die beiden einzigartigen Literaturarchive dokumentieren seit vielen Jahren das facettenreiche literarische Leben und bewahren das ‚literarische Gedächtnis’ der Stadt Köln. Zahlreiche international bedeutende Schriftsteller wie Jürgen Becker, Heinrich Böll, Rolf Dieter Brinkmann, Hilde Domin, Irmgard Keun und Dieter Wellershoff sind hier vertreten. Bereits in den 1970er Jahren trat das LiK-Archiv mit einem Publikationsorgan an die Öffentlichkeit, um Kölner Autoren und Autorinnen vorzustellen.

Hans Bender lebt und arbeitet seit über 50 Jahren in Köln, von hier aus betrieb er bis 1980 die redaktionelle Arbeit der Zeitschrift „Akzente“, die bis heute zu den renommiertesten deutschen Literaturzeitschriften zählt. Durch die Herausgabe von Anthologien hat sich Bender um die Förderung neuer Dichtung verdient gemacht. Sein erstaunliches Gespür für schriftstellerische Qualität verhalf vielen noch unbekannten Autoren auf das literarische Parkett. Bender und Köln gehören seit mehr als einem halben Jahrhundert untrennbar zusammen. Die Stadt hinterließ Spuren im Werk des Autors und umgekehrt.

Der erste Band der neuen Schriftenreihe möchte diese Spuren sichtbar machen und die poetischen Reflexionen des Autors über die Rheinmetropole dokumentieren. Benders Texte laden gleichzeitig zu einem imaginären Spaziergang ein, sie bieten dem Lesepublikum damit auch Anlass, den Autor auf seinen Ausflügen durch die Stadt zu begleiten. Neugierig durchstreifte Bender die Straßen Kölns, besichtigte die romanischen Kirchen, die Museen, beschrieb das kulturelle und gesellschaftliche Leben und gab Einblick in den Prozess des Schreibens im privaten Domizil.
Dr. Gabriele Ewenz, Leiterin der Archive, betreut die neue Schriftenreihe namens „lik“. Die Stadtbibliothek freut sich, mit dem Verlag der Buchhandlung Klaus Bittner einen engagierten Partner für das Erscheinen der Publikation an der Seite zu haben.

„In der Stadt, wo du lebst – Hans Bender in Köln“, herausgegeben von der Stadtbibliothek Köln, ausgewählt, zusammengestellt und bearbeitet von Gabriele Ewenz, Verlag der Buchhandlung Klaus Bittner, Köln 2013, ISBN 978-3-926397-16-4, Preis: 16,80 Euro, erhältlich in der Buchhandlung Klaus Bittner.

http://wolfgangschiffer.wordpress.com/2014/09/05/in-der-stadt-wo-du-lebst/

2012

Uwe Timm, Den Zauberberg neu lesen
48 S., br., 20,5 x 12,5 cm, 9,00€
ISBN 978-3-926397-15-7

„Natürlich habe ich mich gefragt, ob noch etwas zu diesem Roman gesagt werden kann, was nicht schon längst gesagt worden ist, in all den Büchern und Aufsätzen über Krankheit, Zeit, Eros und Thanatos, über die Bedeutung der Zigarren, über des Weibes Wonne und über die Gebirgswelt, über Psychoanalyse und Parapsychologie, über den Einfluss von Schopenhauer, Nietzsche und Richard Wagner. Auch Hans Christian Andersen hat im Zauberberg seine Spuren hinterlassen. Michael Maar hat sie entdeckt und in seinem Buch „Geister und Kunst“ verfolgt. Wurde nicht schon jeder Stein zweimal umgedreht? Passt überhaupt noch etwas hinein in die literaturwissenschaftliche Botanisiertrommel? Darum sei das zu Anfang gesagt, ich will diesen Roman nicht nach wissenschaftlichen Kriterien, sondern nach der Anmutung befragen, die er für mich hatte, und will das mit der fünfzig Jahre späteren, also heutigen Lese – Erfahrung abgleichen – das war ein durchaus lustvolles Neu – und Wiederlesen.“

2011

Bernd Bohmeier, Bleiben lernen. Gedichte
84 S., Ebr., 20,5 x 13,0 cm, 14,80€
ISBN 978-3-926397-14-0

2006

Marita Schnorbach, Ich will ich sein, Äußere Form – innere Bilder
Hrsg. v. Förderverein der Anna-Freud-Schule, Köln
78 S., 26 schw.-w. Fotos, Ln., 30,0 x 16,5 cm, 13,00€
ISBN 978-3-926397-13-3

2005

Harald Herrmann, Palimpseste, Pinselzeichnungen 2000-2005
16 S., zahlreiche Abb., Pb., 23,0 x 24,5 cm, 15,00€
ISBN 978-3-926397-12-6

2003

Inge Baecker, St. Gereon moderne Kunst im liturgischen Jahr
120 S., 55 farb. Abb., Gb., 26,8 x 21,0 cm, 20,00€
ISBN 978-3-926397-10-2

2002

Gert Weigelt, Body & Soul
-> Vergriffen <-

2002

Bernd Bohmeier, Südlich meiner Linken. Gedichte
80 S., Pb., 20,5 x 13 cm, 14,80€
ISBN 978-3-926397-05-8

2001

Birgit Mager, Der Gehilfe – vom Dienstboten zum Service Design
52 S., Kt., 29,7 x 15,0 cm, 12,80€
ISBN 978-3-926397-04-1

2000

Hans Bender, Nachmittag, Ende September
Vierzeiler, signiert und nummeriert, Edition Fundamental 32 S., Ebr., 20 x 12,5 cm, 12,50€
ISBN 978-3-926397-03-4

1999

Sándor Márai, Tagebuch 1985-1989
-> Vergriffen <-

1997

Bernd Bohmeier, Notizen zur Unlesbarkeit der Welt. Gedichte
56 S.,Gb., 21,0 x 14,3 cm, 18,50€
ISBN 978-3-926397-01-0

1995

Gert Weigelt, Porträtist
-> Vergriffen <-

1993

Gert Weigelt, Gerhard Bohner: Choreograph und Tänzer
-> Vergriffen <-

1986

Maurice Blanchot, Der Wahnsinn des Tages
Aus d. Franz. v. Brigitta Restorff, 2.Auflage 2000, 32 S., Ebr., 20,0 x 11,5 cm, 9,50€
ISBN 978-3-926397-00-3

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